Region Schleiden
Im Euskirchener Kreishaus traf sich jetzt die so genannte »Kümmerer-Runde« unter dem Vorsitz von Iris Poth.
07.04.2010
Euskirchen/Eifel.
Vertreter von zehn Eifelkreisen mit 63 Kommunen und acht Wirtschaftskammern tagten im Euskirchener Kreishaus: »Zukunftsinitiative Eifel« plant Eifelkonferenz für den 29. Oktober im Jugendstilkraftwerk Heimbach und zweite Verleihung des regionalen Nobelpreises »Eifel-Award«.
Unlängst tagten Vertreter von zehn Eifelkreisen mit 63 Kommunen und acht Wirtschaftskammern aus NRW, Rheinland-Pfalz und Belgien im Euskirchener Kreishaus. Die beteiligten Gebietskörperschaften und Institutionen bilden gemeinsam die so genannte »Zukunftsinitiative Eifel«, die sich zwecks Förderung und Unterstützung in und für die Eifel gebildet hat.
Die grenzübergreifende Eifeler Dachorganisation hat sich vor allem die Handlungsfelder Kultur & Tourismus, Wald & Holz, Landwirtschaft, Handwerk & Gewerbe sowie Technologie und Innovation zur Aufgabe gemacht. Es gibt ein mit Kreis- und Kammervertretern hochrangig besetztes Präsidium und verschiedene Gremien und Netzwerke. Außerdem gibt es eine Arbeitsgruppe der mit Organisationsaufgaben innerhalb der Zukunftsinitiative betrauten Verwaltungs- und Behördenvertreter.
Den Vorsitz in dieser so genannten »Kümmerer«-Runde führt Iris Poth, die Leiterin der Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen. Die Arbeitssitzung dieses Gremiums im Sitzungssaal des Euskirchener Kreishauses beschäftigte sich unter anderem mit der Vorbereitung der für den 29. Oktober im Jugendstillkraftwerk von Heimbach vorgesehenen Eifelkonferenz zum Thema »Mobiltät im ländlichen Raum« sowie mit der zweiten Verleihung des »EifelAward«. Diese Auszeichnung, eine Art regionaler »Nobel-Preis«, war im November erstmals in Hillesheim für ein der Eifel Identität stiftendes Phänomen verliehen worden, nämlich den mittlerweile bundesweit bekannten und »kultigen« Eifelkrimi. Jacques Berndorf und Ralf Kramp nahmen die hohe Auszeichnung der »Zukunftsinitiative Eifel« stellvertretend für das ganze Genre entgegen.
Ebenfalls Gegenstand der Beratungen im Euskirchener Kreishaus waren Budgetfragen, Öffentlichkeitsarbeit und die Lobbybildung für die Eifel in den Landesregierungen und Parlamentern von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sowie in der Deutschprachigen Gemeinschaft Belgiens. Die Zukunftsinitiative begreift sich als Dachorganisation der Eifel, die nach allen Seiten Unterstützung für die Eifelregion einwirbt und die Eifel imagebildend nach außen vertritt. Die »Regionalmarke Eifel« mit landestypischen meist kulinarischen, aber auch touristischen Produkten ist einer der bislang größten Erfolge der Zukunftsinitiative.
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