Region Saarburg
LFB-Präsident Edgar Wilk (l.), Bildungsministerin Doris Ahnen (Mitte), LFB-Vizepräsident Dr.
Horst Lenz (2.v.r.) und LFB-Vizepräsident Dr. Andreas Kiefer (r.) gratulieren Jennifer
Brantzen aus Tawern zum erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung. Foto: FF
07.09.2010
Tawern/Kanzem.
Auszubildende aus Tawern und Kanzem schließen mit Bestnoten ab und für den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung mit den Noten „sehr gut" und „gut" hat der Landesverband der Freien Berufe Rheinland-Pfalz (LFB) 48 Auszubildende bei einer
Feierstunde im rheinland-pfälzischen Landtag geehrt. Mit Jennifer Marlene Brantzen (Tawern) und Margarita Domme (Kanzem) kamen zwei von ihnen aus dem Landkreis Trier-Saarburg. LFB-Präsident Edgar Wilk lobte die Auszubildenden: „Wir freuen uns, dass Sie Ihre anspruchsvolle Ausbildung in einem der freien Berufe gewählt und so erfolgreich abgeschlossen haben. Sie sind damit Teil einer wichtigen Berufssparte. Ihre Bestnote zeigt, dass Sie viel Zeit und Energie in Ihre Ausbildung gesteckt haben."
Die 48 Geehrten haben ihren Abschluss in den Ausbildungsberufen
Notariatsfachangestellte/r, Steuerfachangestellte/r, Rechtsanwaltsfachangestellte/r,
pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r, zahnmedizinische/r Fachassistent/in und
technische/r Zeichner/in geschafft. Wilk sagte: „Meine Anerkennung gilt nicht nur den
erfolgreichen Auszubildenden, sondern auch ihren Ausbildungsstätten, die sie während der Ausbildung vorbildlich unterstützt haben." Er betonte, dass der LFB die Auszubildenden auch nach ihrer Ausbildung unterstützt: „Wir fördern die Unabhängigkeit des Berufsbildes und machen die freien Berufe für eine Selbstverwaltung ohne staatliche Hilfe stark." Zudem erklärte er, dass sich der LFB für wohnortnahe Arbeits- und Ausbildungsplätze stark macht: „Arbeitskräfte sollten nicht ins Ausland abwandern müssen, wie es bei großen Firmen üblich ist."
Für junge Leute, die einen Ausbildungsplatz bei den freien Berufen suchen, hatte Wilk positive Nachrichten zu vermelden: Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt bei den Freiberuflern ist entspannt. Obwohl die freien Berufe bundesweit in 2010 1,8 Prozent mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen haben, bleiben wohl in diesem Jahr rund 3 Prozent der Plätze unbesetzt. Wer sich also für einen Ausbildungsplatz bei den freien Berufen interessiert, hat gute Chancen eingestellt zu werden.
Auch Bildungsministerin Doris Ahnen würdigte die Leistungen der Ausbildungsbesten: „Damit haben Sie nicht nur außergewöhnliche Kenntnisse und Kompetenzen unter Beweis gestellt, sondern auch ein sehr hohes Maß an Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen! Zur dauerhaften Sicherung des Fachkräftebedarfs sind solche Vorbilder wichtig." Dank und Lob gebühre aber auch allen, die in den berufsbildenden Schulen, in den Kanzleien, Praxen und sonstigen Ausbildungsunternehmen, in den Berufsorganisationen und im übrigen Umfeld der Auszubildenden durch ihre Unterstützung diese Leistungen mit ermöglicht hätten. Sie hoffe, dass die jungen Frauen und Männer auch nach ihrem Berufseinstieg dieselbe Zielstrebigkeit und Ausdauer beibehielten, so Doris Ahnen: „Denn angesichts der rasanten Veränderungen
in nahezu allen Berufsfeldern ist heute die Bereitschaft, sich ständig weiterzubilden, wichtiger denn je zuvor."
Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Peter Schmitz, sagte an die Jahrgangsbesten gerichtet: „Sie haben mit ihrer Ausbildung in einem der freien Berufe eine gute Wahl getroffen, denn die Freien Berufe haben Zukunft. Mit Ihren hervorragenden Leistungen und Ihrem Engagement während der Ausbildung haben Sie nun alle Chancen für ein sehr erfolgreiches Berufsleben. Ich bin sicher, dass Sie diese Chancen auch nutzen werden."
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