Region Konz
Ursula Orth aus Hamm am Rhein, den Vorsitzenden des Heimat- und Traditionsvereins Hamm (Saar), Thomas Marxen, Ortsvorsteher von Taben-Hamm sowie den Tabener Ortsbürgermeister Klaus Neuses beim Austausch der Gastgeschenke (v. l.).
11.08.2009
Hamm. Gut fünfzig Einwohner hat der Tabener Ortsteil Hamm. Weit mehr als drei Mal so viele Besucher waren am Sonntag, 9. August, beim Dorffest Hamm, das zum 8. Mal vom Heimat- und Traditionsverein Hamm zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr am Feuerwehrgerätehaus stattfand. Begonnen hat das Fest mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel, musikalisch umrahmt vom Gospelchor Beurig. Anschließend begrüßte Thorsten Bode, Vorsitzender des Heimat- und Traditionsvereins, die Gäste. Ganz besonders groß war die Freude darüber, dass rund 35 Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Hamm am Rhein, einer Gemeinde mit rund 2.250 Einwohnern, etwa 15 Kilometer von Worms gelegen, eigens zu dem Dorffest aus Rheinhessen gekommen sind. Vor zwei Jahren war die AWO Hamm zu einem Ausflug an die Saar gekommen, und hatte damals auf Initiative des Saarburger AWO-Vorsitzenden Hans-Werner Biewen auch einen Abstecher in den Tabener Ortsteil Hamm gemacht. „Wir wurden seinerzeit so herzlich hier aufgenommen, unsere Mitglieder haben noch lange davon geschwärmt“, so Ursula Orth, Vorsitzende der AWO Hamm. Eine Einladung an den Rhein nahmen die Hammer von der Saar gerne an, und im Mai diesen Jahres waren über die Hälfte der Dorfbewohner zu ihren neuen Partnern gefahren. Inzwischen haben sich schon Freundschaften gebildet, und – so die Hammer von Rhein und Saar- man wird sich mit Sicherheit öfter gegenseitig besuchen. Thorsten Bode konnte auch Hans-Werner Biewen, den Initiator der Partnerschaft, als Gast auf dem Dorffest begrüßen. Eine Überraschung gab des beim Austausch der Gastgeschenke: Thorsten Bode überreichte Ursula Orth ein Foto des idyllisch in einer Saarschleife gelegenen Dörfchen, als Gegengeschenk gab es ebenfalls ein Bild von Hamm, ein Aquarell, das ein Bürger aus Hamm am Rhein, der als „Drachenflieger“ schon über das Saartal geflogen ist, gemalt hat. Bei rustikalen Speisen und Getränken, Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, bleiben die Gäste des Dorffestes noch lange.
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